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Workshop
Wer bietet mehr?
27/01/12 - 04/03/12

Bilder werden gemalt, gekauft, verkauft, gestohlen und gefälscht. Kürzlich hat die Kunstfälscher- Affäre um Wolfgang Beltracchi den Kunstmarkt stark erschüttert - zeitgleich wurde ein Warhol für 38,4 Millionen Dollar versteigert.

Der Kunstmarkt scheint seine eigenen Regeln zu haben, die für einen Laien oft nur schwer verständlich sind. Wer sind diese Kunstsammler, die bereit sind, sehr viel Geld für Gemälde auszugeben? Und wo wird Kunst überhaupt gehandelt?

In diesem Workshop entdecken die Schüler anhand des Beispiels von Jean-Pierre Pescatore, wie der Kunsthandel in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts funktionierte und wer die Hauptakteure dieses Marktes waren. Anders als beim klassischen Kunstunterricht werden die Kunstwerke nicht mit Fokusauf den Maler, sondern auf den Käufer analysiert. Hierbei wird besonders viel Wert auf den historischen Kontext sowie auf die wichtigsten Kunststile der Epoche gelegt.

Im letzten Teil des Workshops werden die Schüler in die Haut eines Kunstliebhabers schlüpfen und an einer Versteigerung teilnehmen. Hier können Sie spielerisch Gemälde erwerben und dadurch den Inhalt der Ausstellung und des Workshops verinnerlichen.

Sprache D, F, EN

Dauer: 2 Stunden

Infos/Reservierung: T+352 4796 4900,

 


François Biard (1799-1882), Quatre heures au Salon, 1847, Musée du Louvre, Paris
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